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Worum geht es?

Es ist plötzlich Krieg                                                                                                       

 

“Irgendwo im Nirgendwo„ begegnen sich eine junge Frau und ein Großvater, die verzweifelt sind. Er sucht nach seiner kleinen Enkelin, die in den Wirren eines Bombenalarms verloren gegangen ist. Sie bedeutet ihm alles, ist doch schon die Mutter, seine Tochter, umgekommen.  Die junge Frau bangt um ihre Zukunft, und um die Zukunft ihres noch nicht geborenen Kindes. Nun sitzen sie hier im Nirgendwo und warten auf die Rückfahrt. Sie hoffen und bangen, träumen und verzweifeln. Wird der Frieden irgendwann kommen? Muss man dafür nicht auch kämpfen, wie der Freund der jungen Frau, der damit aber riskiert, dass sein Kind keinen Vater haben wird. Lassen wir uns als alte überzeugte Pazifisten von diesen jungen Männern nicht den „Arsch“ retten, und nehmen in Kauf, dass sie für uns und unsere Demokratie sterben?

  

Über die Enstehung

Das Schreiben des Textes war für den Autor Antonio Umberto Riccò ein Anliegen, da ihm die Städte Kiew und Odessa vertraut sind und er zuletzt im November 2021 dort war. Er hat die Menschen dort als westlich orientiert erlebt und die historisch und kulturell geprägten Städte als sehr lebendig wahrgenommen. Kurz nach Ausbruch des Krieges begann er mit dem Schreiben, auch unter dem Eindruck von persönlichen Informationen, die er von Freunden aus Kiew erhielt.

Mit Hilfe der beiden Schauspieler und der dramaturgischen Begleitung ist nun aus dem ursprünglichen Text ein poetisches Theaterstück entstanden, das sich mit den aktuellen Fragen und Ängsten auseinandersetzt, die auch wir hier haben, die noch im Frieden leben.

                                     

 

Für die freundliche Unterstützung von 30 Vorstellungen in ganz Niedersachsen bedanken wir uns bei:



„ÜBERALL IST WUNDERLAND“

oder:  „Ich bin ein armes Zwiebelchen, nimm mir das nicht übelchen…“                   

Eine lustvoll – poetische Reise in die Welt  des Dichters Joachim Ringelnatz!

mit Kay Szacknys   

Wer war Ringelnatz?

Marinesoldat, Seemann, Unternehmer eines Zigarettenladens (nur wenige Wochen), Schaufensterdekorateur, Bettler, Kettenraucher, Liebhaber der Frauen, versoffener Vortragskünstler… und einer der größten und bedeutendsten und gleichzeitig  verkanntesten Dichter Deutschlands.  

Unvergesslich sein Kapitän Daddeldu, seine Kindergedichte, die in Wahrheit Gedichte für Erwachsene sind, die ihre Kindheit nie abgelegt haben, seine zarten, humorigen Liebesgedichte und seine späten Werke,

wie beispielsweise „Und auf einmal steht es neben dir“ oder „Wenn ich allein bin…“, oft von bitterem Zorn und aberwitziger Melancholie getränkt.  

Seine Gedichte und Geschichten zeugen von einer abgründigen Komik und einer grandiosen Tragik.

Mit skuriler Sprachartistik besingt er das Besondere in der Alltäglichkeit und verspottet das Banale des vermeintlich Erhabenen.

Er entlarvt mit seinem Witz die Verlogenheit der Mächtigen, aber immer mit dem Blick des Menschenfreundes, der Freude am allzu Menschlichen!

Ein befreundeter Autor schrieb, nachdem er Ringelnatz als Vortragskünstler live erlebt hatte: „Schade, das Ringelnatz nie Chaplin kennengelernt hatte, da hätte ein Genie das andere getroffen!“

Der in Hannover bekannte Schauspieler und Komödiant Kay Szacknys, ein unverbesserlicher „Ringelnatzscher-Vers-Verrückter“, freut sich darauf, endlich seinen Ringelnatz-Abend zum ersten Mal am Theater in der List präsentieren zu dürfen, wo er schon als Schauspieler und Regisseur  ( DIE WUNDERÜBUNG, EXTRAWURST, FUROR) und mit seinem Kabarettprogramm Erfolge feiern konnte.

 

PRESSE HAZ vom 7.10.2022


Niemand wartet auf dich

Monolog von Lot Vekemans Deutsch von Eva M. Pieper und Alexandra Schmiedebach

mit Anke Siefken

Regie: Willi Schlüter 

Wer mit einem Finger auf andere zeigt, zeigt mit drei Fingern auf sich selbst: Die vielgespielte holländische Dramatikerin und Autorin Lot Vekemans gibt mit ihrem Stück drei Frauenfiguren eine Bühne, die sich auf unterschiedliche Weise mit der Frage nach der Eigenverantwortung auseinandersetzen.

Die 85-jährige Gerda stößt in einer Bibliothek auf das Buch «Niemand wartet auf dich» und beschließt daraufhin statt sich über den herumliegenden Müll in der Nachbarschaft zu ärgern selbst aktiv etwas dagegen zu tun.

Die Politikerin Ida will nicht mehr Spielball der Machtpolitiker*innen und ihrer Interessen sein. Sie findet sich in dem gegenwärtigen Politikstil nicht mehr zurecht und tritt nach einer Niederlage von ihrem Parteivorsitz zurück. 

Zuletzt zweifelt auch die Schauspielerin selbst die Bedeutung und die Wirkungskraft ihres Berufs an und formuliert den Wunsch nach mehr Einflussnahme.    

«Niemand wartet auf dich. Wenn du nicht selbst in den Ring steigst, wird jemand anderes deinen Platz einnehmen.
Und du stehst am Rand und forderst lautstark,was besser gemacht werden muss»
 

Anke Siefken schlüpft in diese verschiedenen Figuren, die die bewusste Reflektion ihres persönlichen Engagements in der Gesellschaft verbindet. Vekemans fordert in einer direkten Ansprache an das Publikum mehr Eigeninitiative und Gedankenaustausch und die Ablehnung einer zunehmend zynischen Weltanschauung. Im Anschluss an jede Vorstellung möchten wir mitunserem Publikum in einen direkten Austausch treten und in einem gemeinsamen Gespräch die aufgeworfenen Fragen zur Diskussion stellen.

© 2020, Gustav Kiepenheuer Bühnenvertriebs-GmbH


Wieder im Spielplan für Schulen                                                                   "Das Boot ist voll"                                                                                                    Theatermonolog von Antonio Umberto Riccò                                                                                   nach der szenischen Lesung: „Ein Morgen vor Lampedusa“   

  mit: Willi Schlüter als Vito Fiorino                                                                                                                

 Infos    Trailer                                                                                                                                                              


Wieder im Spielplan für Schulen                                   

Das Tagebuch der Anne Frank 

Eine multimediale Lesung für Schulklassen ab 7 Jhg.

 

Konzeption, und Lesung: Marie-Madeleine Krause, Willi Schlüter

Regie: Sibylle Brunner                                                                                                  

 

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