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„ÜBERALL IST WUNDERLAND“

oder:

„Ich bin ein armes Zwiebelchen, nimm mir das nicht übelchen…“

 

Eine lustvoll – poetische Reise in die Welt  des Dichters Joachim Ringelnatz!

mit Kay Szacknys  

 

 

Wer war Ringelnatz?

Marinesoldat, Seemann, Unternehmer eines Zigarettenladens (nur wenige Wochen), Schaufensterdekorateur, Bettler, Kettenraucher, Liebhaber der Frauen, versoffener Vortragskünstler… und einer der größten und bedeutendsten und gleichzeitig  verkanntesten Dichter Deutschlands.

 

Unvergesslich sein Kapitän Daddeldu, seine Kindergedichte, die in Wahrheit Gedichte für Erwachsene sind, die ihre Kindheit nie abgelegt haben, seine zarten, humorigen Liebesgedichte und seine späten Werke,

wie beispielsweise „Und auf einmal steht es neben dir“ oder „Wenn ich allein bin…“, oft von bitterem Zorn und aberwitziger Melancholie getränkt.

 

Seine Gedichte und Geschichten zeugen von einer abgründigen Komik und einer grandiosen Tragik.

Mit skuriler Sprachartistik besingt er das Besondere in der Alltäglichkeit und verspottet das Banale des vermeintlich Erhabenen.

Er entlarvt mit seinem Witz die Verlogenheit der Mächtigen, aber immer mit dem Blick des Menschenfreundes, der Freude am allzu Menschlichen!

Ein befreundeter Autor schrieb, nachdem er Ringelnatz als Vortragskünstler live erlebt hatte: „Schade, das Ringelnatz nie Chaplin kennengelernt hatte, da hätte ein Genie das andere getroffen!“

Der in Hannover bekannte Schauspieler und Komödiant Kay Szacknys,

ein unverbesserlicher „Ringelnatzscher-Vers-Verrückter“, freut sich darauf,

endlich seinen Ringelnatz-Abend zum ersten Mal am Theater in der List

präsentieren zu dürfen, wo er schon mit seinem Kabarettprogramm

„Irre Parabel Blamabel“ große Erfolge feiern konnte. 


Niemand wartet auf dich

Monolog von Lot Vekemans Deutsch von Eva M. Pieper und Alexandra Schmiedebach

mit Anke Siefken

Regie: Willi Schlüter

 

Wer mit einem Finger auf andere zeigt, zeigt mit drei Fingern auf sich selbst: Die vielgespielte holländische Dramatikerin und Autorin Lot Vekemans gibt mit ihrem Stück drei Frauenfiguren eine Bühne, die sich auf unterschiedliche Weise mit der Frage nach der Eigenverantwortung auseinandersetzen.

Die 85-jährige Gerda stößt in einer Bibliothek auf das Buch «Niemand wartet auf dich» und beschließt daraufhin statt sich über den herumliegenden Müll in der Nachbarschaft zu ärgern selbst aktiv etwas dagegen zu tun.

Die Politikerin Ida will nicht mehr Spielball der Machtpolitiker*innen und ihrer Interessen sein. Sie findet sich in dem gegenwärtigen Politikstil nicht mehr zurecht und tritt nach einer Niederlage von ihrem Parteivorsitz zurück. 

Zuletzt zweifelt auch die Schauspielerin selbst die Bedeutung und die Wirkungskraft ihres Berufs an und formuliert den Wunsch nach mehr Einflussnahme.    

«Niemand wartet auf dich
Wenn du nicht selbst in den Ring steigst
Wird jemand anderes deinen Platz einnehmen
Und du stehst am Rand und forderst lautstark,
was besser gemacht werden muss»
 

 

Anke Siefken schlüpft in diese verschiedenen Figuren, die die bewusste Reflektion ihres persönlichen Engagements in der Gesellschaft verbindet. Vekemans fordert in einer direkten Ansprache an das Publikum mehr Eigeninitiative und Gedankenaustausch und die Ablehnung einer zunehmend zynischen Weltanschauung. Im Anschluss an jede Vorstellung möchten wir mitunserem Publikum in einen direkten Austausch treten und in einem gemeinsamen Gespräch die aufgeworfenen Fragen zur Diskussion stellen.

© 2020, Gustav Kiepenheuer Bühnenvertriebs-GmbH


Wieder im Spielplan für Schulen                                                                   "Das Boot ist voll"                                                                                                    Theatermonolog von Antonio Umberto Riccò                                                                                   nach der szenischen Lesung: „Ein Morgen vor Lampedusa“   

  mit: Willi Schlüter als Vito Fiorino                                                                                                                

 Infos    Trailer                                                                                                                                                              


Wieder im Spielplan für Schulen                                   

Das Tagebuch der Anne Frank 

Eine multimediale Lesung für Schulklassen ab 7 Jhg.

 

Konzeption, und Lesung: Marie-Madeleine Krause, Willi Schlüter

Regie: Sibylle Brunner                                                                                                  

 

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