Die Deutschlehrerin

Hannoversche Erstaufführung

Schauspiel nach dem Roman von Judith W. Taschler

Bühnenfassung: Thomas Krauß

Inszenierung: Kay Szacknys

Mit: Christiane Ostermayer und Willi Schlüter

 

Liebe, Verrat und Tod. Es sind die großen Themen des Lebens, die Judith Taschler sprachlich virtuos in ein kleines Kammerspiel packt. Und es sind die leisen Töne, die den spannenden Dialogen eine dramatische Tiefe verleihen. Unaufdringlich eröffnet sich dem Publikum ein Panoptikum vergebener Lebenschancen. Zwei Menschen, füreinander bestimmt, folgen ihren egozentrischen Lebensplänen und verlieren sich. Irritiert und ergriffen von der Tragik der Geschichte folgen wir der opportunistischen Handlungslogik der Protagonisten bis ans bittere Ende, das selbst da noch mit einer überraschenden Wende aufwartet.Es ist ein Psychothriller für zwei Personen: Die Deutschlehrerin Mathilda Kaminski und der einstige Shooting-Star unter den Jugendbuchautoren Xaver Sand treffen sich im Rahmen eines Schulprojekts wieder. Sechzehn Jahre sind seit der Trennung des einstigen Traumpaares vergangen. Viel ist passiert. Xavers Sohn aus der Ehe mit einer prominenten Hotelierstochter wurde entführt. Bis heute fehlt jede Spur. Mathilda lebt allein. Es war Xaver, der sie verlassen hat. Daran leidet sie bis heute. Sofort nehmen sie ihr Erzählspiel von früher wieder auf. Jeder erzählt dem anderen eine Geschichte. Mathilda begibt sich in der Fiktion auf gefährliches Terrain. Xaver kontert. Wer hat das bessere Ende? Was steckt hinter dem mysteriösen Verschwinden des kleinen Jacob vor fünfzehn Jahren? Und war ihr Wiedersehen wirklich Zufall?

Die österreichische Autorin Judith W. Taschler wurde für „Die Deutschlehrerin“ 2014 mit dem renommierten Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet.

 

Die Macher

Kay Szacknys

Regie

Christiane Ostermayer

Mathilda

Willi Schlüter

Xaver

Judith Taschler

Autorin