LITMUS  LITERATUR & MUSIK

JEDEN 2. SONNTAG im Monat um 16.00 Uhr im THEATERFOYER …

 … präsentieren sich Musiker, Schauspieler, Poeten und Geschichtenerzähler...

  ...mit Texten, Gedichten, Liedern und Musik. 

     Eintritt: 12,00 €, Ermäßigung: 9,00 € Studenten,Schüler,Schwerbehinderte

    1,- € Ermäßigung für Inhaber einer ABO-PLUS Karte der HAZ/NP

     Inhaber des HannoverAktivPass haben freien Eintritt.

      Die Theater-Bar ist ab 15.00 Uhr geöffnet.

     Wir bieten zu den Lesungen neben  unserem normalen 

     Getränkeangebot auch Kaffee,Tee und Kuchen an. 


 

09. Februar, 16 Uhr

Friedrich Hölderlin

„Wem sonst als Dir – Die Hälfte des Lebens“

mit Hartmut Hecker (Flügel) Christina Hillbers (Gesang)

und Harrie Müller-Rothgenger (Lesung)

Friedrich Hölderlins Texte und weitere Melodien wurden von Hartmut Hecker wunderbar vertont. Die ausgebildete Opernsängerin Christina Hillbers singt diese Lieder kräftig, klar und wunderschön. Dazu kommen Texte und Lebensdaten zu dem einzigartigen Dichter Hölderlin - von Schwaben über Bordeaux nach Frankfurt, weiter in die Zwangs-Psychiatrie und dann die Obhut einer Handwerkersfamilie in Tübingen. Seine größte Liebe zu Susette Gontard scheiterte. Eine musikalische Auseinandersetzung mit dem großartigen Dichter und seinem Werk.

 

08. März, 16 Uhr

Rainer Maria Rilke

„Requiem für Paula Modersohn, eine Freundin“

mit Musiker*innen der Gruppe „Von den Rosen“ mit Volker Ruperti (Gesang, Vertonungen von Rilke-Texten) und Harrie Müller-Rothgenger (Lesung)   

Als im Herbst 1908 der Dichter Rainer Maria Rilke in Paris, damals Assistent des Bildhauers Auguste Rodin, vom Tod Paula Modersohn-Beckers erfuhr, schrieb er für die Malerin in drei Nächten sein berührendes  „Requiem für eine Freundin“. Der Dichter und die Malerin hatten sich in dem Künstlerdorf Worpswede in Norddeutschland kennen und schätzen gelernt. Dieses „Requiem für Paula Modersohn-Becker, eine Freundin“ (so nennen wir es) wird unterbrochen von vertonten und gesungenen Rilke-Texten. Eine ergreifende Schrift über Tod, das Jenseits, Vergänglichkeit und Freundschaft. Volker Ruperti singt zur Gitarre Rilke-Texte, Ulrike Strothmann (beide von der Gruppe „Von den Rosen“) setzt mit ihrem Flötenspiel zarte und kräftige Akzente. In einigen älteren Briefen an den Dichter kommt Paula Modersohn-Beckers als Freundin selbst auch zu Wort.                                                                  Ein Literatur- und Musik- Gesamtkunstwerk

                                                         

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10. Mai, 16 Uhr:

„Flucht, Vertreibung, Asyl ... „Ich hatte einst ein schönes Vaterland, so sang schon der Flüchtling Heine“

Harrie Müller-Rothgenger (Lesung), Nik Reinicke (Gitarre)

Wie viele Millionen Menschen haben in ihrem Leben Flucht und Vertreibung erleiden müssen? Bertolt Brecht, Thomas Mann, Else Lasker-Schüler, von Ali (Hannover, 2019), der jugendliche Flüchtling aus Afghanistan, kommen zu Wort. Die Gitarre untermalt, punktiert und begleitet. Kalifornien: eine Pastorin nennt 2018 Jesus, Maria und Josef „die berühmteste geflüchtete Familie auf der Welt“. Heinrich Heine musste nach Paris ins Exil fliehen. Weitere Texte u. a. von Ingeborg Bachmann ergänzen mit Musik diese Lesung mit Musik.

 

 

14. Juni, 16 Uhr

Alexander Puschkin: „Ein Augenblick ist mein gewesen“ /

/ немецкий - русский:литература и музыка ( = ЛитМуз)

«Александр Пушкин»  

mit Maria Lagutina (am Flügel),  Мариа Лагутина (фортепиано), Vladimir Kasatschuck (Gesang  + Lesung russisch), Владимир Казачук (вокал, чтение на русском) , Gleb Lagutin (Geige, Lesung russisch)  Глеб Лагутин (скрипка), Harrie Müller-Rothgenger (Lesung deutsch) Харри Мюллер-Ротгенгер (чтение на немецком).

 

 

12. Juli, 16 Uhr

„Frauenkämpfe, Frauenniederlagen, Frauensiege...“

Sibylle Brunner (Lesung), Harrie Müller-Rothgenger (Lesung), mit Juliane Strauß-Ovens (am Flügel) und Susanne Klinger (Querflöte)