Fr 01.03.2019

Deutsch Französische Gesellschaft Hannover e.V

Marie Curie oder Wissenschaft aus Frauenhand

Theaterstück in französischer Sprache                                                                            von und mit Pierrette Dupoyet /Paris

Marie Curie: Zwei Nobelpreise und zahlreiche Auszeichnungen kennzeichnen die Arbeit dieser Polin, die für den Fortschritt in der Wissenschaft und für unser aller Leben gewirkt hat.

Zum Theaterstück:

Wir treffen Marie Curie in ihrem Labor, aber auch auf dem Schlachtfeld, wo sie, von ihrer Tochter Irene begleitet, tausende von Soldaten dank der Anwendung des Röntgens vor Amputationen bewahrt.Wir nehmen an ihrem Leben teil als Frau, Gattin und Mutter. In einem ausschließlich männlich geprägten Umfeld hat sie dafür gekämpft, ihr Wissen und Können einzubringen. Noch keine 40 Jahre alt, Witwe mit zwei Kindern, bezwingt sie ihr Schicksal mit Mut und Stolz. Sie hat ihr Leben im wahrsten Sinne des Wortes der Wissenschaft gewidmet, denn sie starb an den Folgen des Umgangs mit Radium, das sie selbst entdeckt hatte. 

Pierrette Dupoyet

Aus ihrem Geburtsort Lyon ist sie nach Paris „ausgewandert“, um dort ihre vielen Solostücke zu schaffen und aufzuführen.

Sie ist Autorin, Schauspielerin und Regisseurin. Die Presse belegt sie mit vielen Adjektiven: von „außergewöhnlich, fantastisch bis unklassifizierbar und bewundernswert“. Sie bereiste bereits mehr als 70 Länder, um ihre eigenen Stücke aufzuführen. Sie ist ebenfalls in Filmen zu sehen, die sie mit Fellini, Chabrol, Lelouch und anderen gedreht hat. In jedem Jahr nimmt sie am Theaterfestival in Avignon teil. Sie selbst sieht sich als eine „Schauspielerin ohne Grenzen“, die auf die  Menschen zugeht.

 

 

MARIE CURIE ou la science faite femme

Spectacle en français avec Pierrette Dupoyet 

Marie Curie: Deux Prix Nobel et de nombreuses distintions ont salué le travail de cette Polonaise qui a œuvré pour le progrès de la science et l’amélioration de notre vie à tous. Nous la retrouvons dans son laboratoire, mais aussi sur les champs de bataille où, accompagnée de sa fille Irène, elle sauvera de l’amputation des milliers de soldats, grâce à sa maîtrise de la radiographie. Nous partageons sa vie de femme, d’épouse, de mère. Dans un environnement essentiellement masculin, elle s’est battue pour imposer son talent. A moins de 40 ans, veuve avec deux enfants, elle s’acquitte de sa destinée avec courage et dignité. Ayant voué sa vie à la recherche scientifique elle mourra d’une trop grande exposition au Radium qu’elle avait découvert.

 

Pierrette Dupoyet: Partie de Lyon, sa ville natale, pour "monter" à Paris, elle y crée de nombreux spectacles. La presse la définit alors comme "exceptionnelle, prodigieuse, hallucinante, cheval de race, fantastique, inclassable, admirable, un torrent, un volcan, un cas…" L'étranger s'ouvre à elle (70 pays …). Entre deux tournées autour du monde, on l'aperçoit au cinéma où elle a tourné avec Fellini, Lelouch, Chabrol…Chaque année on la retrouve au Festival d'Avignon où elle est perçue comme un point de repère de la Création contemporaine. De solides études théâtrales, plusieurs prix décernés et un Oscar de la Création que lui a attribué Jean Vilar, ne l'empêchent pas de se comparer plus volontiers à un explorateur recherchant ses Frères les Humains, qu'à une comédienne traditionnelle.


Sa 9.3.2019      20:00 Uhr  Gastspiel THEATER VINOLENTIA

Schauspiel von Lutz Hübner und Sarah Nemitz    

 

Die Eltern der 4b sind sich sicher: Frau Müller muss weg! Die Noten der hochgeliebten Kinder sind schlecht und daran kann nur die Lehrerin schuld sein, das steht fest. Beim Elternabend kämpft plötzlich lautstark jeder gegen jeden. Nur über die Kinder soll am besten nicht gesprochen werden. Schöne Kastanienmännchen hin oder her, Hauptsache die Versetzung ist erfolgreich. Den Eltern ist dafür jedes Mittel recht. 

ausverkauft !    Infos


Vanessa Münstermann                                                                                 

"Ich will mich nicht verstecken."                           

Zu Beginn ist es die große Liebe – aber plötzlich verändert sich Daniel, wird aggressiv, unberechenbar und gewalttätig. Als sich Vanessa von ihm trennt, dreht er durch. Er lauert ihr auf und schüttet ihr Schwefelsäure ins Gesicht. Vanessa überlebt nur knapp; sie liegt wochenlang im Koma. Ihre linke Gesichtshälfte ist vollkommen entstellt, sie verliert ein Auge und ein Ohr. Über 20 Operationen folgen; dieser Weg ist schwer und noch nicht zu Ende. Und doch sagt sie: «Dieses Unglück ist das Beste, was mir passieren konnte, denn nur so habe ich entdeckt, wie stark ich wirklich bin.»

 

Vanessa Münstermann, geboren 1989, ist gelernte Kosmetikerin und lebt in Hannover. Nach der Säureattacke durch ihren Ex-Freund im Jahr 2016 gründete sie den Verein: AusGezeichnet e.V., mit dem sie anderen Gewaltopfern und  Entstellten hilft.                                                                                                                            

Sie liest aus ihrem Buch am 12. März 19:00 Uhr  im THEATER in der LIST                                                            Karten ausschließlich über FIM (hannover@fim.de


Premiere 23. März 2019  20:00 Uhr    ausverkauft !

weitere Termine:

Mi 27.3.  Fr 29.3.  Sa 30.3.  Fr 5.4.  Fr 12.4.  Sa 13.4.  Mi 24.4.  Fr 26.4. jeweils 20:00 Uhr

So 5.5. und So 26.5. jeweils 16:00 Uhr

Fr 10.5.  Sa 11.5.  Sa 18.5. Fr 24.5. jeweils 20:00 Uhr

 

Almas Momente   - ein Fotoalbum 

Ein Stück von Hans Zimmer 

mit Sibylle Brunner und Inga Kolbeinsson

Inszenierung: Hans Zimmer

Alma ist alt geworden. Ihr  Leben war immer von ökonomischen Einschränkungen geprägt.  Jetzt lebt sie mit ihrer Tochter Olivia zusammen. Fast so wie früher.  Viele Jahre hat sie am Theater als Souffleuse gearbeitet. Das Theater war ihre Leidenschaft und Liebe.  Sie kann noch immer aus Stücken zitieren, die sie als Souffleuse betreut hat.   Abgesehen von den glücklichen Jahren mit Fritz hat sie ihre Tochter Olivia alleine durchgebracht.  Jetzt ist sie alt und ihr Gehirn und damit ihr Wesen verändert sich zunehmend. Sie ist auf Hilfe angewiesen, auf Hilfe von Olivia.  Olivia begleitet und betreut ihre Mutter in diesem  immer verwirrender werdenden Leben. Olivia, die Alma hingebungsvoll pflegt,  verzweifelt fast, weil ihr zunehmend  ihr eigenes Leben aus den Händen gleitet. Und dies sowohl beruflich, als auch privat. Ihre Liebesbeziehung wird zur Telefonbeziehung. 

Alma findet sich in ihrem Leben immer weniger zurecht, auch wenn es immer wieder auch die erstaunlich hellen  Momente  gibt.  Beides zeigt das Stück.

Viele Momente, nicht nur die hellen,  versucht Olivia, die eigentlich Fotografin ist,  im Bild festzuhalten: Magic Moments, wonach jede Fotografin sucht.   Wie in einem Fotoalbum blättert das Stück die unterschiedlichen, disparaten Situationen  auf, zeigt Momente des harmonischen Erinnerns auf gemeinsam Erlebtes, zeigt frühe Enttäuschungen und die zunehmende Unmöglichkeit, sich zu verständigen.  Vergangenheit und Gegenwart fließen ineinander.

 „Almas Momente“ erzählt eine  Geschichte von Mutter und Tochter,  eine Geschichte von Liebe, Sorge und Hass und Überforderung. Es ist ein „Fotoalbum“, wie es im Untertitel heißt, das in wechselnden, widersprüchlichen Bildern, auch Erinnerungsstücken etwas zeigt, was uns allen widerfahren kann, auch wenn Ausschnitte eines ganz  individuellen Lebens auf der Bühne erzählt werden: Traurig, verrückt, komisch, schmerzlich und auch poetisch.

Für die Realisierung auf der Bühne sind die  Projektionen von  Fotos aus Vergangenheit und Gegenwart der Protagonistinnen von Bedeutung und Teil des Bühnengeschehens.  

Die Schauspielerin Sibylle Brunner, die  am Tag nach der Premiere ihren 80sten Geburtstag feiern wird-  hat das Stück angeregt und eigene Beobachtungen beigetragen. 

Der Autor des Stückes, Hans Zimmer, lässt in „Almas Momente“ Stationen aus unterschiedlichen Leben  in einem einzigen zusammenfließen. Traurig, verrückt, komisch, schmerzlich und auch poetisch.


Anne Frank nach dem Tagebuch der Anne Frank

mit Marie-Madeleine Krause und Willi Schlüter

 

Mitarbeit : Sibylle Brunner

 

Empfohlen für SchülerInnen ab 13 Jahren   Dauer: 70 Minuten

 

 

Amsterdam im Sommer 1942. Die jüdische Familie Frank, die bereits zu Beginn der Naziherrschaft emigriert war, kann dem Verfolgungsdruck der deutschen Besatzer nicht mehr standhalten. Otto und Edith Frank tauchen im Hinterhaus an der Prinsengracht unter, mit ihnen ihre Töchter Margot und Anne sowie vier weitere Bekannte der Familie. Kurz zuvor hat Anne ein Tagebuch geschenkt bekommen. »Liebe Kitty …«, so beginnen die Einträge in ihrem Buch, das inzwischen Weltdokumentenerbe ist und das die 25 Monate im Versteck ebenso eindringlich schildert wie Annes Gedanken und Träume.  Bilder, Filme und auch eingespielte Musik, machen dieses Tagebuch zu einem eindrücklichen Zeitdokument.

Zwischen Ende Februar und Mitte März 1945 starb sie im Alter von 15 Jahren im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Seither ist sie zum Symbol für Millionen von Menschen geworden, die den Verbrechen des Nationalsozialismus zum Opfer fielen.

Anne Frank ist jung, sie ist sympathisch. In ihrem Tagebuch, das sie in ihrem Versteck vor den Nazis schrieb, schildert sie anschaulich den Alltag der Bewohner im geheimen Hinterhaus. Sie erzählt aus der Ich-Perspektive und schreibt über Alltagssorgen und erste Verliebtheit, über Auflehnung gegen die Eltern und ihre Versuche die Welt, die Menschen, die Politik und den Krieg zu begreifen.
Seit dem Erscheinen 1947 waren und sind die Tagebucheinträge von Anne Frank für viele Leser weltweit eines der bewegendsten und zugleich authentischsten Zeugnisse der Schrecken der NS-Herrschaft. 

Ihr Tagebuch wurde zu einem Mahnmal gegen das Vergessen.                                                                                     
Das THEATER in der LIST hat eine szenisch-mediale Umsetzung erarbeitet, bei der die Texte in ihrer ursprünglichen Gestalt durch die Schauspielerin Marie-Madeleine Krause und dem Schauspieler Willi Schlüter hörbar und spürbar werden.
Insbesondere für ein jugendliches Publikum von heute. Parallel zu den Texten gibt es eine multimediale Ebene von Bildern, Filmen und Musik.                                                                                                                                                          
Mit dieser Produktion richten wir uns besonders an Schulen und Einrichtungen der sozio-kulturellen Bildungsarbeit.

Diese Produktion wird gefördert durch:                                                                                                                                                                    


Sonstiges

THEATER für Kinder

Darüber hinaus spielen wir weiter unser erfolgreiches Kinderstück  "Mona Schakalaka gegen den Rest der Welt"  für Schulen, Kitas und andere Einrichtungen.Die Termine dafür können Sie mit Frau Kerstin Riepe in unserem Betriebsbüro absprechen und vereinbaren.


Wenn Sie einen besonderen Ort für Ihre Geburtstagsfeier, für Ihre Betriebsfeier, für Ihre Weihnachtsfeier oder für einen anderen Anlass suchen, dann kommen Sie ins THEATER in der LIST . Hier können Sie mit Ihren Gästen feiern, essen, trinken und natürlich auch tanzen. Sprechen Sie uns an, wir organisieren fast alles für Sie. Ein unterhaltsames Programm oder sogar eine ganze Theatervorstellung macht Ihre Feier zu einem einzigartigen und unvergesslichen Erlebnis für Sie und ihre Gäste.