NEWSLETTER April 2019 

Liebes Publikum, liebe Freunde des THEATER's in der LIST e.V.

Mit Freude kann ich Ihnen mitteilen, dass das THEATER in der List sehr erfolgreich in diesem Jahr gestartet ist. Viele ausverkaufte Vorstellungen, viele Gastspiele unserer Produktionen DAS BOOT IST VOLL und DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK zeigen wir in Schulen und anderen Einrichtungen in ganz Niedersachsen. Die örtlichen Kritiken sind überragend und tragen dazu bei, dass das THEATER in der LIST auch über die Stadtgrenzen hinaus seinen guten Ruf ausbreitet. Ende März war die Premiere von ALMAS MOMENTE, einem Schauspiel von Hans Zimmer, einem Autor aus Hannover, mit Sibylle Brunner und Inga Kolbeinsson. Dieses Stück hatte in beiden großen Zeitungen in Hannover überragende Kritiken, wie Sie vielleicht gelesen haben. Wenn Sie es noch nicht gesehen haben, sollten Sie es auf keinen Fall verpassen. Wir haben jetzt bis Juni weitere Vorstellungen angesetzt, um der großen Nachfrage nachzukommen. Ich freue mich, Sie bald im Theater begrüßen zu können.

 

Willi Schlüter

 

 

Unser Programm in den nächsten Wochen

Almas Momente - ein Fotoalbum                                                                                     Schauspiel von Hans Zimmer                                                                                                            

mit Sibylle Brunner und

Inga Kolbeinsson                                                                                                              Inszenierung: Hans Zimmer   

Termine Mai :

 Fr. 10./  Sa 11. / Sa 18. / Fr 24. / Mai jeweils 20:00   

 So 26. .Mai 16.00 Uhr  mit Kaffee und Kuchen

                           

Termine Juni:  

Mi 5. / Fr 7. / Mi 12. / Sa 15. Juni jeweils 20:00 Uhr

 

Aus der NP

Berührendes Theaterstück über Alters-Demenz

HANNOVER. "Ich halt es nicht mehr aus!", bricht es aus Tochter Olivia (Inga Kolbeinsson) verzweifelt heraus. Ihre alte Mutter Alma (Sibylle Brunner), die dement ist, schaut sie verständnislos an. In dem Zwei-Personen-Stück "Almas Momente - ein Fotoalbum" von Autor und Regisseur Hans Zimmer geht es um das Thema Demenz, um eine Mutter-Tochter-Beziehung und wie die Krankheit das Leben beider (bereits) verändert (hat). Es ist eine Geschichte über Liebe, Sorge, Konflikte, Überforderung – des weiteren über Kontrollverlust, Orientierungslosigkeit und den voranschleichenden Verlust von Persönlichkeit. Zimmer hat daraus ein sensibles, packendes und berührendes Kammerspiel gemacht, das ein stetiges Wechselbad der Gefühle hervorruft. Die Zuschauer im Theater in der List erleben Momente von scheinbarer Normalität, Verrücktheit, Traurigkeit, Hoffnung, Dramatik. Doch auch Schmunzeln, Lachen und Poesie gibt es. Passend zu all dem, die eingespielte geheimnisvoll-tiefe Musik von Elias Faingersh. Die Besetzung ist ein Glück. Beide Darstellerinnen harmonieren bestens miteinander, geben sich gegenseitig Raum und erschaffen gemeinsam ein intensives Theatererlebnis. Wobei Kolbeinsson in Abständen auch direkt zum Publikum spricht. Eindrucksvoll und exzellent in Mimik, Gestik, Körperhaltung und Sprache, spielt Brunner (erst kürzlich 80 Jahre geworden, ehemaliges Ensemble-Mitglied des Niedersächsischen Staatstheaters Hannover) die demenzkranke Alma mit ihren plötzlichen einsetzenden Verhaltens- und Bewusstseins-Änderungen. Spielt ausdrucksstark das plötzliche Umschalten Almas, die sogleich ihre eigene Tochter nicht mehr erkennt, sie siezt und sie sogar aggressiv als "Fremde" (mit lauter Stimme: "Lassen Sie mich!") auf Distanz hält oder gar vertreibt. Da atmen alle tief durch….. Ein vielschichtiges Stück (es wurde von Brunner angeregt), vielschichtig gespielt, und eines, das die Erfahrungen vieler Zuschauer widerspiegelt.                                                                           

Nach einem Moment der Stille, langer, kräftiger Applaus mit Fusstrappeln.
Christian Seibt   Neue Presse Hannover


Irgendwas ist immer                                                                                                                            Kurt Tucholsky trifft Otto Reutter - Lieder und Texte über alltägliche Katastrophen.

Erleben sie wunderbare Couplets der 20er Jahre von Otto Reutter                                                          interpretiert von  Gerd Becker (Gesang) und Elke Siemon (Gesang und Akkordeon).

Dazu liest Willi Schlüter Bekanntes und auch weniger Bekanntes, aber in jedem Fall hochaktuelles, von Kurt Tucholsky und Erich Kästner.

Ein Abend im Foyer mit einem Glas Wein oder Fläschchen Bier.                                                      

Fr 31. Mai um 20:00 Uhr

 

 

 

 


Literatur & Musik

JEDEN 2. SONNTAG im Monat um 16.00 Uhr im THEATERFOYER …      

Wir bieten zu den Lesungen neben unserem normalen Getränkeangebot auch Kaffee Tee und Kuchen an. 

 

Sonntag, 12. Mai 2019, 16 Uhr 

Friedrich Schiller:                                                                                    "

“Geben Sie Gedankenfreiheit !“

Am Flügel : Benedikt Binz / Lesung: Harrie Müller-Rothgenger.

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Friedrich Schiller (1759 – 1805), 1789 Ehrenbürger der Französischen Revolution, und Verfechter der Freien Liebe, desertierte als Militärarzt vom Hofe Württemberg zum bürgerlichen „Nationaltheater Mannheim“. Dramatiker, Historiker, Lyriker und zeitweise enger Freund Goethes (Jena, Weimar“. Im „Balladenjahr“ 1797 schufen beide gemeinsam wunderbare Gedichte. Die Nationalsozialisten versuchten, ihn zu vereinnahmen. Beethovens Vertonung von Schillers „Ode an die Freude“ ist heute die „Europa-Hymne“.

Musik und Literatur beleben Schillers Freiheitsgeist auch 2019.

 

 


Das Projekt ALMAS MOMENTE wir gefördert von:


Das Tagebuch der Anne Frank

eine multimediale Lesung nach dem Tagebuch der Anne Frank

mit Marie-Madeleine Krause und Willi Schlüter 

Mitarbeit : Sibylle Brunner

Empfohlen für SchülerInnen ab 13 Jahren   Dauer:ca 70 Minuten

 

Amsterdam im Sommer 1942. Die jüdische Familie Frank, die bereits zu Beginn der Naziherrschaft emigriert war, kann dem Verfolgungsdruck der deutschen Besatzer nicht mehr standhalten. Otto und Edith Frank tauchen im Hinterhaus an der Prinsengracht unter, mit ihnen ihre Töchter Margot und Anne sowie vier weitere Bekannte der Familie. Kurz zuvor hat Anne ein Tagebuch geschenkt bekommen. »Liebe Kitty …«, so beginnen die Einträge in ihrem Buch, das inzwischen Weltdokumentenerbe ist und das die 25 Monate im Versteck ebenso eindringlich schildert wie Annes Gedanken und Träume.  Bilder, Filme und auch eingespielte Musik, machen dieses Tagebuch zu einem eindrücklichen Zeitdokument.

Zwischen Ende Februar und Mitte März 1945 starb sie im Alter von 15 Jahren im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Seither ist sie zum Symbol für Millionen von Menschen geworden, die den Verbrechen des Nationalsozialismus zum Opfer fielen.

Anne Frank ist jung, sie ist sympathisch. In ihrem Tagebuch, das sie in ihrem Versteck vor den Nazis schrieb, schildert sie anschaulich den Alltag der Bewohner im geheimen Hinterhaus. Sie erzählt aus der Ich-Perspektive und schreibt über Alltagssorgen und erste Verliebtheit, über Auflehnung gegen die Eltern und ihre Versuche die Welt, die Menschen, die Politik und den Krieg zu begreifen.
Seit dem Erscheinen 1947 waren und sind die Tagebucheinträge von Anne Frank für viele Leser weltweit eines der bewegendsten und zugleich authentischsten Zeugnisse der Schrecken der NS-Herrschaft. 

Ihr Tagebuch wurde zu einem Mahnmal gegen das Vergessen.                                                                                     
Das THEATER in der LIST hat eine szenisch-mediale Umsetzung erarbeitet, bei der die Texte in ihrer ursprünglichen Gestalt durch die Schauspielerin Marie-Madeleine Krause und dem Schauspieler Willi Schlüter hörbar und spürbar werden. Insbesondere für ein jugendliches Publikum von heute. Parallel zu den Texten gibt es eine multimediale Ebene von Bildern, Filmen und Musik.                                                                                                                                                          
                       Mit dieser Produktion richten wir uns besonders an Schulen und Einrichtungen der sozio-kulturellen Bildungsarbeit.

                                         Diese Produktion wird gefördert durch den Niedersächsischen Sparkassen- und Giroverband:                                     


THEATER für Kinder

Darüber hinaus spielen wir weiter unser erfolgreiches Kinderstück  "Mona Schakalaka gegen den Rest der Welt"  für Schulen, Kitas und andere Einrichtungen.Die Termine dafür können Sie mit Frau Kerstin Riepe in unserem Betriebsbüro absprechen und vereinbaren.